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Leistungsverlust durch VST? Mythos oder Realität?

    Hyndai I30N & Kona N VST-Platte

    Wir haben mittlerweile über 600 VST-Platten im Einsatz – die meisten Kunden fahren absolut problemlos und genießen das unvergleichliche Turboflattern.
    Es gibt jedoch einen kleinen Teil (etwa 5 %), bei dem das Fahrzeug nach einer gewissen Zeit nur noch mit ca. 0,6 bar Ladedruck fährt und sogar einen Fehlercode wirft.

    Da wir das Thema transparent erklären wollen, hier die wichtigsten Infos und Lösungen.


    Warum tritt das Problem auf?

    Das Schubumluftventil (SUV) ist bei Vollgas normalerweise geschlossen – schließlich soll der Ladedruck ja aufgebaut werden.
    Wenn der i30N aber zu viel Ladedruck produziert, „mogelt“ sich das Steuergerät am Problem vorbei: Es öffnet das SUV trotzrotz Vollgas, um den Druck loszuwerden.

    Mit einer VST-Platte wird der Durchfluss am SUV reduziert – genau das sorgt für das legendäre Turboflattern.
    Allerdings: Wenn das Steuergerät seine „Mogelstrategie“ fährt, kann es durch die VST nicht mehr genug Druck wegschummeln → das Steuergerät reduziert dann die Leistung.

    Das tritt fast ausschließlich beim Facelift mit dem größeren Turbolader auf.


    Mögliche Ursachen

    Die Gründe sind nicht immer identisch, und es gibt bisher kein klares Muster.
    Unsere bisherigen Erkenntnisse:

    Undichte oder schlechte Einspritzdüsen → mehr Abgasvolumen → Turbo dreht schneller → Steuergerät reagiert mit offenem SUV. Nach dem Einbau unserer gematchten Düsen konnten wir bei 4 von 5 Fahrzeugen das Problem Lösen.

    Phsische Ursachen im System → In einem Fall konnten selbst neue Düsen das Problem nicht beheben (interessanterweise ein Pre-Facelift). Daher liegt hier ein anderes Problem im System nahe.

    Das zeigt: Wenn das Fahrzeug technisch in Ordnung ist, gibt es in der Regel kein Problem. Tritt es dennoch auf, steckt fast immer ein Defekt irgendwo im System dahinter. Wenn dem nicht so wär, würde ein Muster erkennbar werden (Baujahr, Modell, Softwarestand o.ä.)


    Lösungen

    Wenn du betroffen sein solltest, haben wir für dich einige Lösungen getestet und können folgende Optionen anbieten:

    1. VST-Platte ausbauen inkl. Rückerstattung
      → Einfach und sofort gelöst, aber natürlich ohne Turboflattern.
    2. Auf 11 mm Platte wechseln
      → Hier ist der Durchmesser größer, das Steuergerät kommt mit seiner Mogelstrategie wieder klar.
      → Der Sound bleibt trotzdem markant, viele empfinden ihn sogar als abwechslungsreicher als bei der 6 mm Platte.
      → Diese Option ist für dich kostenlos.
    3. Einspritzdüsen prüfen/ersetzen
      → Wir bieten gematchte Düsen an.
      → In 5 Fällen getestet → bei 4 Kunden war das Problem komplett weg.
      → Hinweis: Ein Restrisiko bleibt, da auch andere Ursachen möglich sind.
    4. Software-Optimierung
      → Wer sowieso eine Software plant, kann das Problem damit „beseitigen“, da mit hier mehr Ladedruck erwünscht ist.
      → Diese Option bieten wir selbst nicht an.

    Unsere Erfahrung

    Wir fahren seit 2022 mit fünf Testfahrzeugen – teils sogar mit 0 mm Testplatten (komplett geschlossen!) – und haben mittlerweile über 200.000 km gesammelt, ohne dass das Problem bei uns jemals aufgetreten ist.

    Das bestätigt für uns: Wenn das Auto technisch in Ordnung ist, gibt es im Normalfall keinerlei Schwierigkeiten.


    Unser Fazit:

    Wir unterstützen jeden Kunden persönlich und stehen zu 100 % hinter unserem Produkt. Wir finden zusammen immer eine Lösung.
    Darum haben wir uns bewusst entschieden, beide Platten weiterhin anzubieten – die 6 mm für maximales Flattern, die 11 mm als Alternative mit abwechslungsreicherem Sound.

    Am Ende wollen wir uns noch bei euch bedanken. Es ist nie leicht, etwas bisher noch nie da gewesene auf den Markt zu bringen. Wir lernen jeden Tag dazu und sind engagiert das Maximum legal aus jedem N raus zu holen. Leider klappt das nicht immer, wenn die Basis nicht perfekt funktioniert.

    Euer BoostTown Team!

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